Fastenreise 2017

Liebe Mitreisende,

in diesem Jahr bekommt die Fastenzeit eine neue Farbe - ich fragte mich: unterliegt diese Zeit nicht auch den Gesetzmäßigkeiten von Wandel und Transformation? Ruft uns nicht etwas in diese Zeit? Gehen wir nicht auch über die Schwelle in eine Anders-Welt? Kommen wir nicht auch an den Tiefpunkt (Tod), wo nur noch Hingabe möglich ist? Kommen wir nicht auch zaghaft wieder zurück aus dieser Zeit, vielleicht sogar mit einer Gabe, einer Überraschung...in den Händen, die wir dann am letzten Punkt des Wandeln in den Alltag hinein verkörpern wollen? 

Mit diesem Forschungsauftrag bin ich in meine Reise gestartet und kann heute sagen, JA und Wunder-Voll...es ist ein kraftvollerer Wandel hier möglich, als ich dachte! 

Nun in der Wechsel-Zeit unserer Reise - was ist die Gabe, die Du nun sanft ergreift?

 

Ich für meinen Teil stand vorgestern auf einem unbestellten Feld. Ich hatte einen Wanderstock (Hirtenstab) in der Hand, einen Stein und eine halbe Nuss. Auf dem Feld war nichts, außer einem Misthaufen und einer Bank. Ich konnte weit schauen und es war still.

Keine Ahnung was das bedeutet – ist das nicht toll :-D

Mit Verbundenheit

Ulrike