2. und 3. Woche

Hi, Angst zu versagen zu fasten, führt in spannende Regionen :-) es entfacht auf jeden Fall Mut und lässt Bedenken dahin gehen, wo sie hingehören - in die Illusion. Wir hatten am WE in Potsdam West eine Stadtteilkonferenz und ich hatte etwas zu sagen und sagte es auch, war fühlbar und sichtbar. Was dadurch passiert: ich hatte eigentlich keine Pause mehr, wurde angesprochen, bin verantwortlich... keine Komfort-Zone mehr. Ich war mittendrin, eine echte Teilnehmerin, mit mehr dem Privileg der Frage: in was für einem Stadtteil möchte ich leben, was ist mein Beitrag... ich bin erfüllt nach Hause gegangen, mit einem Gefühl von: Co-Kreativität - zusammen zu kreieren macht wirklich Freude :-) Und natürlich kann man sich irren und Fehler machen, doch ich glaube, eine der großen Gründe, warum ich diese Angst so pflegte ist: mir Pausen erlauben, weil ich an der Stelle noch mit mir beschäftigt bin und jeder versteht das, nickt es mir ab. Ich werde mal bis Ostern auf diesen Gewinn verzichten :-) bin gespannt.

Diese Woche beginne ich mit meiner Tochter mit basisch fasten...mal 5 Tage, bin gespannt, mein ältester Sohn fastet Alkohol...das ist wirklich ein schönes Gefühl, mit diesem Gemeinsamen bis Ostern zu gehen. 

Wir essen seit Aschermittwoch wieder nur vegan. Etwas alltägliches zu fasten dient Dir mit Deiner Aufmerksamkeit, entscheide Dich für Eines und bleibe dabei, sonst bekommt Dein roter Faden etwas wahlloses und zufälliges...und vielleicht könntest Du Glauben, auch Dein Leben sein wahllos zufällig und es gibt keinen Zauber und das wäre doch verrückt :-) Triff eine Wahl und steh mit ihr und dann sieh was sich zeigt!

In Liebe und Verbundenheit

Ulrike